Dieser elegante österreichische Schreibtisch mit Rolldeckel aus der Zeit um 1780 ist ein raffiniertes Beispiel für den Spätneoklassizismus, insbesondere für den Copf-Stil. Das Möbelstück besteht aus Kirsch-, Kiefern- und Nussbaumholz und wird durch reichhaltige Furnierarbeiten ergänzt, die die harmonische geometrische Anordnung der Form unterstreichen.
Der zylinderförmige Aufsatz ist mit feinen Intarsienverzierungen und sorgfältig gerahmten Kanten versehen und lässt sich mit einer leichten Bewegung öffnen, wodurch die praktische Schreibfläche sowie die Innenfächer zur Aufbewahrung von Dokumenten und persönlichen Gegenständen zum Vorschein kommen. Unterhalb des zylindrischen Teils befinden sich drei Schubladen mit detailreichen Einlagen und originalen Bronzeschlüsselgriffen, die reichlich Stauraum bieten.
Der Schreibtisch steht auf schlanken, sich nach unten verjüngenden, kanelierten Beinen, die seine klassischen Proportionen und seine ausgewogene Silhouette noch unterstreichen. Mit seiner eleganten Gestaltung und seiner hervorragenden Funktionalität spiegelt dieser Schreibtisch mit zylindrischer Platte getreu die Raffinesse der österreichischen Möbelkunst des späten 18. Jahrhunderts wider und vereint meisterhaft Zweckmäßigkeit und künstlerischen Anspruch in einem einzigen, herausragenden Stück.
Abmessungen:
Höhe: 113 Zoll (287,02 cm)
Breite: 120 Zoll (304,8 cm)
Tiefe: 62 Zoll (157,48 cm)
Stil: Neoklassizistisch (zeitgenössisch)
Materialien und Techniken: Kirsche, Kiefer, Walnuss, Furnier
Herkunftsland: Österreich





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